PR-ROI: So rechnet sich PR

Der PR-ROI setzt den Ertrag der Kommunikation ins Verhältnis zu ihren Kosten. Die Formel ist einfach: zurechenbarer Ertrag minus Kosten, geteilt durch Kosten. Schwierig ist nicht die Rechnung, sondern die Zurechnung.

Rechenbeispiel

Reines Rechenbeispiel, keine Kundenzahl: Ein Projekt kostet 10.000 Euro inklusive Honorar, Produktion und interner Zeit. Aus Deals mit PR-Touchpoint entsteht ein Deckungsbeitrag von 25.000 Euro. Der ROI liegt bei 150 Prozent, also (25.000 minus 10.000) geteilt durch 10.000.

Das Zurechnungsproblem

PR wirkt oft indirekt. Ein Fachartikel wird gelesen, Wochen später kommt die Anfrage über Google. Pragmatisch hilft es, Touchpoints zu erfassen: die Frage nach der Quelle im Formular und im Erstgespräch, die Herkunft im CRM, Deals mit mehreren Kontakten vor Abschluss. Das ist nicht lückenlos, aber für Entscheidungen belastbar genug. Scheingenauigkeit hilft niemandem.

Was in die Rechnung gehört

Auf der Kostenseite Agenturhonorar, Produktionskosten und interne Zeit. Auf der Ertragsseite Umsatz oder Deckungsbeitrag aus Deals mit PR-Einfluss. Nicht dazu gehört der Medienäquivalenzwert, weil er kein Geld ist, das ins Unternehmen fließt.

Warum das für die Agentur-Auswahl zählt

Wer den ROI nicht benennen will, bewertet PR nach Aufwand statt nach Nutzen. Wir arbeiten mit ROI-Logik, siehe Sales Driven PR. Die Messgrundlage beschreibt PR-Wirkungsmessung.